Was für ein Jahr 2020

Wer hätte zu Beginn des Jahres geglaubt, was wir in diesem Jahr alles erleben werden?

Am 13. März überschlugen sich die Nachrichten mit Corona-Meldungen und innerhalb von einem Nachmittag brachen etwa 80% meiner Aufträge als Business-Coach ein.

Ganz ehrlich? Das war schon erst mal heftig. Ich habe an diesem Tag über mich selbst lernen dürfen, dass meine Reaktion auf so eine Krise erst einmal die Innovation ist. So tüftelte ich an diversen Lösungsstrategien, von denen die meisten natürlich völlig absurd waren.

Nach 24 Stunden hatte ich mich dann aber wieder „gefangen“, kam innerlich zur Ruhe und ich traf eine feste Entscheidung: Ich werde die gewonnene Zeit bewusst nutzen! Der Lockdown gab mir das Gefühl, nichts verpassen zu können (ich leide etwas unter dem FOMO-Phänomen = fear of missing out). Und so tauchte ich über Wochen tief in verschiedene Themen der Psychologie, Neurowissenschaften, Quantenphysik und Spiritualität ein, die mich schon sehr lange Zeit faszinierten. Ohne das Gefühl, irgendetwas „produzieren“ zu müssen, liess ich mich ganz persönlich auf die spannenden Erkenntnisse ein. Es fasziniert mich, die lebenspraktische Relevanz wissenschaftlicher Inhalte zu erforschen. Und der erste Schritt ist immer das Selbstexperiment.

Gegen Mai bewegte ich dann immer mehr die Frage: Was brauchen denn Führungsverantwortliche in und nach der Krise? Und wie kann ich als Coach einen Beitrag leisten, um Unternehmer und Führungskräfte in der Gegenwart und für die Zukunft zu stärken?

Durch meine eigenen Erfahrungen während der Corona-Zeit wurde mir immer klarer: In einer Zukunft, die wir nicht mehr vorhersagen können, wird es nicht mehr darum gehen, alles perfekt zu managen – denn das können wir nicht mehr. Eine Zukunft vorzuplanen, die niemand mehr vorhersagen kann, ergibt einfach keinen Sinn. Auch bringt es wenig, sich noch mehr Wissen anzuhäufen. Wer kann schon sagen, ob dieses Wissen in Zukunft überhaupt noch relevant ist? Das einzige, was in Zukunft meiner Meinung nach wirklich zählt, ist, dass wir Zugang zu dem inneren Ort haben, von dem aus wir handeln. Denn unter Druck kommt immer das aus uns heraus, was tief im Inneren verankert ist.

So begann ich, ein Konzept zu stricken, das Führungsverantwortliche genau darin stärken soll. Es entstand revive.

Mit revive schaffe ich einen sicheren Ort, an dem Unternehmer und Führungskräfte den Mut schöpfen können, den Weg nach innen zu wagen, den es braucht, um Zukunftskompetenz zu erlangen und von innen nach außen zu wirken.

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